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Entwürfe für die Ewigkeit

Charles und Ray Eames schufen Möbel, die weltweit Karriere machten. Mit seinen Entwürfen lieferte das Ehepaar seit den Vierzigerjahren Stilvorlagen für eine neue amerikanische Ästhetik der Lässigkeit.

Die Hochzeit von Alexandra „Ray“ Kaiser und Charles Eames 1941 war der Beginn einer neuen und nachhaltigen Ära amerikanischer Designhistorie. Das Paar gründete ein Designbüro in Los Angeles mit dem Anspruch, neue Materialien und Fertigungsprozesse zu nutzen, um praktische, hochwertige Objekte für den täglichen Gebrauch zu günstigen Preisen herzustellen. 1946 starteten die Eheleute ihre erste Möbelmarke. Charles Eames profitierte von seiner Erfahrung mit gebogenem Schichtholz. Denn der Geschmack des urbanen amerikanischen Publikums befand sich im Wandel. Gefragt waren plötzlich Komfort, organische Formen und heimische Behaglichkeit. Ein Archetyp des eleganten, aber lässigen „California Modern“-Stils war der Lounge Chair von 1956. Charles Eames selbst bezeichnete ihn als „zeitgemäße Version des alten englischen Klubsessels“ – es wurde ein Klassiker der Möbelgeschichte. Die Möbelproduktion wurde erfolgreich in den USA (Herman Miller Inc.) und ab 1957 auch nach Europa (Vitra) ausgelagert. Von dort eroberten die Entwürfe aus dem Eames-Büro die Welt: Der legendär erfolgreiche Side Chair steht im hippen Agenturloft ebenso wie in McDonald’s-Filialen. Die klassischen Aluminium Chairs sind aus der Premiumklasse der Büromöbel nicht mehr wegzudenken. Nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes 1978 widmete sich Ray dem Nachlass des aufgelösten Büros. Ray Eames starb am 21. August 1988 in Los Angeles, auf den Tag genau zehn Jahre nach ihrem Mann.


Die ganze Geschichte über Charles und Ray Eames lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des CI-Magazins.

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