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Die 80er in Berlin, Aktuelles in Köln oder Sakrales in Finnland – drei Event-Tipps!

Schrill Bizarr Brachial. Das Neue Deutsche Design der 80er Jahre | Möbelmesse imm cologne | Aaltos Erben: Kirchen und Kapellen in Finnland seit 2000

Bröhan-Museum, Berlin

Schrill Bizarr Brachial. Das Neue Deutsche Design der 80er Jahre

Anfang der achtziger Jahre eroberte das bunt-fröhlich-verspielte italienische Memphis-Design von Ettore Sottsass und Co. die Designwelt und attackierte dabei eingefahrene Sehgewohnheiten und gestalterische Grundregeln. Und auch in Deutschland hatten viele junge Gestalter wie Volker Albus, Florian Aicher, Heinz Landes, Andreas Brandolini, Axel Kufus oder die Gruppe Kunstflug die strengen Regeln des Bauhaus-Designs satt und schlugen virtuos über die Stränge. Avantgarde-Galerien wie Möbel perdu in Hamburg oder Strand in München präsentierten Entwürfe wie den zum Sessel umbauten Einkaufswagen "Consumer's rest Lounge Chair" von Stiletto Studio. Dem wilden, phantasievollen deutschen Design dieser Jahre, das den Designboom in Deutschland erst auslöste, ist jetzt eine Berliner Ausstellung im Berliner Bröhan Museum gewidmet, die noch bis 1. Februar 2015 läuft.


 Möbelmesse imm cologne, Köln

Wer sich fürs Einrichten interessiert, den zieht es im Januar wieder einmal nach Köln-Deutz. Dann ist die imm cologne „the place to be“ für Einrichtungsprofis aus aller Welt und alle, denen gutes Wohnen wichtig ist. In den 11 Hallen präsentieren nationale und internationale Designer und Möbelhersteller Wohnideen und innovatives Design. Die erste Einrichtungsmesse im Jahr stellt die Trends vor, die die Möbel- und Einrichtungsbranche in der nächsten Zeit bestimmen werden. In einzigartiger Vielfalt finden Sie hier Wohnideen für jeden Raum, jeden Stil und jeden Anspruch – von den Basics bis zu Design und Luxus. Parallel zur imm findet in diesem Jahr die große Küchen-Show „LivingKitchen“ statt.

Termin: 19. bis 25. Januar 2015, Publikumstage 23.-25.1.


Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst, München

Aaltos Erben: Kirchen und Kapellen in Finnland seit 2000


„Aalto begegnet einem in Finnland überall. Schon mein Kindergarten war mit Stühlen von ihm ausgestattet“, sagt der 1974 geborene finnische Architekt Ville Hara. Kein Wunder, dass Hara und seine Kollegen sich immer wieder auf Alvar Aalto beziehen. Wie der Meister widmen sich die jungen finnischen Architekten auch dem Sakralbau. Ein interessantes Gebiet, denn im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern hat sich der Kirchenbau in Finnland als Ausdruck des Erhabenen bis heute ständig weiterentwickelt. Die Ausstellung „Lichtzauber und Materialität, Kirchen und Kapellen in Finnland seit 2000“ präsentiert zehn Sakralbauten und ihre Bezüge auf die Klassiker. Dabei zeichnen sich die Gotteshäuser, ob archaische Kapellen oder raffiniert proportionierte Kirchen durch eine sorgfältige Materialauswahl mit Holz als bevorzugtem Baustoff und eine durchdachte Lichtführung aus. Das kostbarste Baumaterial im hohen Norden ist schließlich das Licht. Die Ausstellung der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst in München läuft noch bis zum 5. Dezember.

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