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Vom Wesen des Designs und seiner Wandlung

Mit archaischem, alltäglichem und poetischem Design beschäftigen sich diese drei sehenswerten Ausstellungen im Frühling. Wo? Im Museo del Disseny Barcelona, im Mak Wien und im Grand-Hornu in Mons/Belgien.

EOOS, Mak Design Labor, Wien, bis 17. Mai

Hierzulande habe es “jeder Rennrodler leichter, sich ins Bewusstsein einer breiteren Gesellschaft einzubringen, als ein Entwerfer von Alltagsgegenständen”, schrieb Der Standard anlässlich des 20. Geburtstags von EOOS. Ein harter Weg also für die Gründer Martin Bergmann, Gernot Bohmann und Harald Gründl, ihr Designstudio zu Österreichs bekanntestem zu machen. Anlässlich des Jubiläums zeigt das Mak die erste große Einzelausstellung. Das Originäre am Designansatz von EOOS ist die “Poetische Analyse” als Werkzeug für den Entwurf – und so sind neben Produkten auch Skizzen und Modelle zu sehen. Patent und Poesie verbindet etwa das für Alessi entworfene asymmetrische Universal-Weinglas Alberto’s Vineyard, aus dem sich Rot- und Weißwein unter Berücksichtigung unterschiedlicher geschmacklicher Entfaltung gleichermaßen trinken lassen.  


Design for Life, Museo del Disseny Barcelona, bis 17. Mai

Gerade im Dezember eröffnet, hat das Designmuseum in Barcelona schon eine sehenswerte Sonderausstellung auf die Beine gestellt: “Design for Life. 99 Projects for the Real World” zeigt 99 Produkte, die versuchen, Probleme des täglichen Lebens zu lösen und damit das Leben der Menschen zu verbessern. Auf 3000 Quadratmetern finden sich so verschiedene Objekte wie ein aufblasbarer Fahrradhelm und ein unbemanntes Löschflugzeug. Die innovativen und kreativen Lösungen stammen sowohl von katalanischen und spanischen als auch von internationalen Designern. In einem “Debate Forum” können Gestalter, Studenten und Besucher über die Ausstellung diskutieren.  



Futur Archaïque, centre d’innovation et de design au Grand-Hornu, Mons/Belgien, bis 19. April

Die Rückkehr des inneren Wertes, der Wurzeln eines Design-Objekts – damit beschäftigt sich die Ausstellung “Futur Archaïque”. Die Grundthese: Nachdem eine Zeitlang Produkte rein sachlich entwickelt wurden, setzen sich Designer heute wieder mit der Tradition auseinander, wodurch eine neue Anmutung von Objekten entsteht. In diesem Sinne gewährt die Ausstellung implizit auch soziologische Einblicke. Zu sehen sind Beispiele internationaler Designer wie Formafantasma, Francois Azambourg und Peter Marigold, die sich visuell der Vergangenheit zuwenden, um daraus innovative Produkte zu schaffen.

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