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Drei Schauen zum Staunen

Ausstellungen

DNA aus dem Automaten. Ein Nazi-Bunker als Kunstraum. Ein Designer, der das Schnitzmesser nicht aus der Hand legte. Drei spannende Ausstellungen laden in diesem Sommer zum Nachdenken ein – in London, München und Helsinki.

What is Luxury? Victoria & Albert Museum, London, bis 27. September 2015


Geld? Exklusive Produkte? Entspannung? Privatsphäre? Menschen haben sehr unterschiedliche Ansichten darüber, wo das Normale aufhört und der Luxus anfängt. Die neue Ausstellung „What is Luxury?“ im Victoria & Albert Museum in London setzt sich mit verschiedenen Vorstellungen von Luxus auseinander – heutigen und künftigen. Bis zum 27. September sind mehr als hundert Exponate zu sehen: Wie die „Second Time Traveller’s Watch“, die der britische Uhrmacher George Daniels vollständig von Hand gefertigt hat. Zeit als Luxus. Oder wie die Leuchte vom niederländischen Studio Drift, das Pusteblumen und LED verbindet. Die Harmonie von Natur und Technik als Luxus. Oder der DNA-Automat des US-Künstlers Gabriel Barcia-Colombo, aus dem man abgepackte DNA-Proben ziehen kann. Erbgut als Luxus. Spannende Einblicke in eine exquisite Streitfrage!

www.vam.ac.uk




Die Innenwelt der Außenwelt. Euroboden Positionen, München,

bis 29. November 2015


Ein neuer Ort für Ausstellungen in München: Der Hochbunker an der Ungererstraße, ein Bau der Nationalsozialisten, bietet ab sofort einen Raum für die Schnittstellen zwischen Kunst und Architektur. Bis zum 29. November läuft hier als erste Schau „Die Innenwelt der Außenwelt“. Die Ausstellung ist ein Folgeprojekt des „Bungalow Germania“, des letztjährigen deutschen Biennale-Beitrags, der eine Teilrekonstruktion des Bonner Kanzlerbungalows von Sep Ruf zeigte. Der in Venedig angestoßene Dialog über die Möglichkeiten des haptischen Zugangs zur Geschichte eines Landes über die eigene Architektur wird nun in München fortgeführt. Die Zusammenstellung der gezeigten Werke ist interdisziplinär: Fotografien, Filme und Performances bieten verschiedene Zugänge, die Werke dokumentieren aber alle, dass Gebäude viel über ihre Entstehungszeit erzählen. Was der trutzige Komplex an der Ungererstraße selbst bestens verdeutlicht, der nun – vollkommen aus seiner Zeit gefallen – Heimat für Kunst ist.

www.muenchner-galerien.de




Wirkkala revisted. Design Museum, Helsinki, bis 1. August 2015


Zu seinen bekanntesten Entwürfen zählen die Trinkglas-Serie Tapio, die Vasen-Serie Kanttarelli und die blattförmigen Schalen, die Leaf dishes. Aber er hat auch Ketchup-Flaschen aus Plastik und finnische Banknoten entworfen. In diesem Jahr wäre der finnische Designer Tapio Wirkkala hundert Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass zeigt das Design Museum in Helsinki bis zum 1. August eine Retrospektive von Wirkkalas Werk. Dabei legt der koreanische Kurator Bora Hong den Fokus auf die handwerklichen Aspekte der Objekte. Wirkkala war ausgebildeter Drechsler und feilte akribisch an seinen Arbeiten. Sein Puukko, ein Schnitzmesser, hatte er stets dabei, um etwa die Formen seiner industriell produzierten Glaswaren selbst herzustellen. Kein Wunder, dass man den Eindruck hat, dass Wirkkalas Arbeiten auf eine besondere Weise die eigene Handschrift des Designers tragen.

www.designmuseum.fi

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