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Weltraum-Architektur

Buchtipps
Das Buch „Architektur für die russische Raumfahrt“ stellt vom Konstruktivismus bis zur Kosmonautik verschiedene Pläne, Projekte und Bauten vor – interessant für Leser aus ganz unterschiedlichen Bereichen.
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Zwar wissen die meisten Raumfahrtanhänger, dass Juri Gagarin der erste Mensch war, der im Weltall die Erde umrundete, doch kaum jemand hat eine Vorstellung davon, wie die Stadt aussah, in der er lebte, trainierte und die Raumfahrt probte.   Juri Gagarin war ein sowjetischer Kosmonaut. Er stammte aus einer Republik, in der die Raumfahrt und die damit verbundene Raketentechnik oberste Priorität besaßen – und das nicht erst seit 1957 der erste Satellit „Sputnik“ in den Orbit geschossen wurde. Doch mit der Entsendung Gagarins ins All im Jahr 1961 mitten im Kalten Krieg war ein erbitterter Wettstreit um die Vorherrschaft im Weltraum entbrannt. Schließlich galt die Raumfahrt als Maßstab für gesellschaftliche Leistungsfähigkeit und Fortschrittlichkeit.  

„Architektur für die russische Raumfahrt“ behandelt die Architektur, Innenarchitektur und das Design im Kontext der Kosmonautik. Herausgeber Philipp Meuser und die Autoren (unter anderem Ansgar Oswald und Maryna Demydovets) haben Pläne, Projekte und Bauten von den Anfängen der Sowjetunion bis heute zusammengestellt und in den Architekturkontext des 20. Jahrhunderts eingebettet. Darunter befinden sich spannende Erfahrungsberichte bedeutsamer Zeitzeugen sowie großformatige Pläne und Fotografien stillgelegter und noch aktiver Orte der russischen Raumfahrt – Orte, deren Namen man bestenfalls aus den Nachrichten kennt. Aber auch bislang unveröffentlichte Dokumente über geheime Städte vor den Toren Moskaus sowie über die Weltraumbehörde, das Raumfahrtkontrollzentrum und die Raketenfabriken werden hier öffentlich gemacht.  

Das Buch wird Technikfreaks und Russlandkenner ebenso begeistern wie Architekten und Kulturhistoriker. Aber auch an der Zeitgeschichte Interessierte kommen voll auf ihre Kosten.

Architektur für die russische Raumfahrt

Philipp Meuser (Hg.)

412 Seiten

EUR 78,00

OM publishers

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