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Leuchtende Kunstwerke

Die neuen Leuchten punkten nicht nur mit Lichteffekten, sondern auch mit Witz, ausgefeilten Details und bester Verarbeitungsqualität. Die Technik ordnet sich endlich wieder der Gestaltung unter.
Den Mut und vor allem den Platz und die Raumhöhe muss man erst einmal haben, um sich einen der riesigen Leuchter der tschechischen Spezialisten von Lasvit an die Decke zu hängen. Im Lotte World Tower in Seoul zum Beispiel hängt seit Neuestem "Diver", eine 17 Meter lange Skulptur aus handgeblasenem Glas. Aber Lasvit kann natürlich nicht nur Einzelstücke und nicht nur überdimensional. Auf der Euroluce 2017 präsentierte der Luxushersteller beispielsweise die Lollipop-Leuchte des slowakischen Designers Boris Klimek, deren farbige Flächen tatsächlich an große Lutscher erinnern. Auffallend auch das amerikanische Design-Duo Yabu Pushelberg, das bei der Cipher-Leuchte mundgeblasenes Kristallglas mit goldenen Verbindungsstücken kombiniert. Nachdem lange und viel mit der LED-Technik experimentiert worden ist und mit deren Vor- und Nachteilen Erfahrungen gesammelt wurden, hatte man jetzt den Eindruck, dass sich die Konzentration wieder der Gestaltung zuwendet. In Mailand war eine Vielzahl wirklich schöner neuer Leuchten zu sehen, die wirklich nicht nur hell machen, sondern mit Lichteffekten, ausgefeilten Details und bester Verarbeitungsqualität punkten und dabei die Möglichkeiten der Technik voll ausspielen. Besonders im Fokus: Die italienischen Platzhirschen Flos und Foscarini. Bei Flos debütierten die Leuchten "Noctambule" (Französisch für "Nachteule") von Konstantin Grcic – transparente, tagsüber kaum sichtbare Glaskörper, die beim Einschalten der LEDs plötzlich körperlich werden. Faszinierend die "La Plus Belle"-Leuchten-Inszenierung von Philippe Starck für den gleichen Hersteller und auch Michael Anastassiades zeigte mit seinen "Arrangements", "Last Quarter" und "Overlap" die vielen Möglichkeiten auf, die die LED-Technik bietet, wenn man nur mit ihr umzugehen weiß. Nendo ("Gaku" und "Sawaru"), Ronan & Erwan Bouroullec ("Verticale") sowie Barber & Osgerby ("Bellhop") waren ebenfalls für Flos aktiv und verdeutlichten die Innovationsstärke der Marke. Besonders ins Auge fallend: der aparte Messestand von Foscarini, bei dem die einzelnen Neuheiten vor dekorativ-farbigen Wänden präsentiert wurden und die Fare-Luce-Installation der Marke im Brera-Viertel – eine Reise durch verschiedene Räume, die Emotionen vermittelte und Erinnerungen weckte – ausgelöst durch Manifestationen des Lichts. Neuheiten bei Foscarini u.a. "Spokes", inspiriert von den Speichen eines Fahrrads, "Filo" eine dekonstruierte Leuchte von Andrea Anastasio, die an den Mond erinnernde Tisch- bzw. Hängeleuchte Satellight von Eugeni Quitllet oder "Tuareg" von Ferruccio Laviani, deren Gestell aus Aluminumrohren archaischen Strukturen aus Zweigen ähnelt.
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