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Wie die Zukunft leuchtet

Organische Leuchtdioden könnten über kurz oder lang die Lichttechnik revolutionieren. Sie sind multiflexibel und hauchdünn. Noch ist die Leuchtkraft begrenzt, aber erste Serienprodukte sind auf dem Markt.

Organische Leuchtdioden („Organic Light Emitting Diode“ = OLED) sind keine Utopie mehr. In Mailand und kurz zuvor auf der Light+Building in Frankfurt stellten einige wenige Hersteller die ersten serienmäßigen Leuchten mit der neuartigen Lichtquelle vor.


Organische Leuchtdioden sind wenige Nanometer dünne, flächige Lichtquellen, die aus organischen Halbleitern bestehen. Man kann sie sich als Licht aussendende Kunststofffolien vorstellen, die im ausgeschalteten Zustand einfach transparent sind. OLEDs sind zwar noch teuer, haben aber inzwischen eine respektable Leuchtkraft.


Mit den leuchtenden Kunststofffolien sind völlig neue "Lampen" möglich. Die Beleuchtung kann zukünftig zum Beispiel großflächig in die Raumarchitektur integriert werden, leuchtende Tapeten könnten blitzschnell zum TV-Screen mutieren, transparente Fenster auf Knopfdruck leuchten oder zum Bildschirm werden.


Noch ist das weitgehend Zukunftsmusik, aber Hersteller wie Ribag, Birot, das französisch-amerikanische Unternehmen Blackbody oder der Designer Tim Mackerodt zeigten jetzt erste Leuchten, die meist eine Reihe von OLED-Folien zu größeren Lichtflächen kombinieren. Und auch Licht-Großmeister Ingo Maurer präsentierte in Frankfurt eine OLED-Versuchs-Installation.

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