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Marmor rockt!

Zu massiv? Zu opulent? Zu prunkvoll? Möbel aus Marmor waren lange von der Bildfläche verschwunden. . Jetzt erleben sie eine Renaissance. Jung-Designer experimentieren mit dem edlen Stein ebenso wie Altmeister.

Was für eine Neuinterpretation:


Auf der Salone del Mobile schlug Altmeister Alessandro Mendini ein weiteres Kapitel seines berühmten Proust-Sessels von 1978 auf. Er präsentierte ihn im Rahmen der Projekt-Ausstellung „Solid Senses“ in einer Marmorvariante – weiß und gewichtig. Für das Projekt hatten neben ihm auch die Designer Stefano Boeri, Stefano Giovannoni und Paolo Ulian Möbel aus einem Stück Marmor gefertigt.

Der eine formte aus dem erlesenen Carbonatgestein einen wellenförmigen Tisch, der andere machte Häschen-Stühle daraus, und der dritte ein Multifunktionsmöbel, nutzbar als Bank oder aufeinandergestapelt als Bücherregal.


Das Designer-Duo Scholten & Baijings schuf für Luce Di Carrara eine Serie von Marmor-Tischen. Das Material: Marmor aus den firmeneigenen Steinbrüchen in den Apuanischen Alpen. Einige der Tischplatten sind mit geometrischen Formen oder Linien versehen. Diese grafischen Elemente setzen spannende Akzente auf der kristallinen Gesteinsstruktur.

Marsotto zeigte in Mailand unter dem Motto „Working on marble“ eine Reihe von Arbeitsmöbeln aus Marmor. Darunter der Tisch „Keyboard“ von Konstantin Grcic fürs Homeoffice, dessen L-förmige Arbeitsplatte über einem seitlichen Rotationspunkt in den Raum bewegt werden kann. Ein eindrucksvoller Beweis dafür, wie beweglich schwerer Stein sein kann.


Die Marke Dzek debütierte mit einem neuen Material: „Marmoreal“. Der britische Designer Max Lamb schuf daraus sechs Möbelstücke, die sich in ihrer geradlinigen, zurückhaltenden Formensprache dem Material konsequent unterordnen.

Und der Japaner Tokujin Yoshioka lässt Marmor als Tisch zwischen zwei Glasprismen schweben.


Welche Möglichkeiten das Material Marmor bietet, zeigte die neue italienische Designbrand Clique in Lambrate: Elektrischen Heizkörpern, Herden oder Luftbefeuchtern werden aufwändig gestaltete, wohnliche Hüllen aus Marmor verpasst – ein kaltes Material strahlt buchstäblich Wärme aus.

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