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Im Garten wohnen

Nie waren Outdoor-Möbel schöner. Zu stilvollen Klassikern gesellen sich verträumte Daybeds, schwingende Lounge-Liegen und farbenfrohe Poufs.

Als der Möbelhersteller Thonet aus dem hessischen Frankenberg im Jahr 1935 den Stuhl-Klassiker S 43, entworfen von Mart Stam, als Garten-Variante in den Katalog aufnahm, war er seiner Zeit weit voraus. Damals waren wohl nur sehr wenige Menschen bereit – und in der Lage -, sich ein solches Stück auf die Terrasse oder unter den Apfelbaum zu stellen. Heute ist das anders. Wir sprechen von „Garden Living“ und möblieren Dachterrasse, Wiese, Balkon oder Kleingarten mit der gleichen Leidenschaft wie unser Wohnzimmer. Draußen ist das neue Drinnen. Viele renommierte Möbelhersteller haben sich darauf eingestellt und überzeugen mit wetterfesten Outdoor-Stücken, die unseren Design-Ansprüchen locker standhalten. Der S 43 (S 40), dessen Holzleisten heute aus massivem Iroko, einem afrikanischen Holz mit hoher Dichte und Wetterbeständigkeit, gefertigt sind, macht nach wie vor eine gute Figur.


Auch Cassina und Vitra haben Klassiker für Draußen im Programm: Die Chaiselongue Tokyo Outdoor, nach einem Entwurf von Charlotte Perriand aus dem Jahr 1940, und der Sessel LC3 Outdoor (Le Corbusier, 1928) sowie der Wire Chair von Charles und Ray Eames (1951) verleihen jedem Sonnenplatz eine exklusive Note. Kettal präsentierte gerade eine Re-Edition des Stuhls Basket der dänischen Designer Nanna und Jorgen Ditzel aus den 1950er-Jahren. Für den gleichen Hersteller entwerfen heute Designer-Stars wie Patricia Urquiola meisterhafte Gartenmöbel. Bei ihrem Daybed Cottage ist Name Programm, ihr Schaukel-Egg Maia ist die gestaltgewordene Leichtigkeit eines lauen Sommertages.


Auch der neue Hanging Lounger Swingrest von Dedon schwingt locker über dem Rasen – oder dem See. Ähnlich bequem ist das Couch-Modulsystem Rayn, entworfen von Philippe Starck. Von ihm stammt auch der Dedon-Stuhl Play aus geformtem Polypropylen und einem Glasfasergestell. Material-, Farb- und Verarbeitungskombinationen sind frei wählbar – der Gartenstuhl als Ausdruck von Individualität.


Wer sich für Außenmöbel von Paolo Lentini entscheidet, kann vor das Modulsofa Canvas zum Beispiel den farbenfrohen Teppich Cosmo legen und mit den bunten Poufs Picot Mini Akzente setzen. Klar, dass in einem solchen Umfeld auch Hochbeet und Hühnerstall ansehnlich sein sollten.


Die belgische Firma Cassecroute hat das modulare Programm Daily Needs im Programm, bestehend aus Tools zum Anbau von Gemüse, zur Lagerung von Gartenwerkzeug und zum Halten von Kleinvieh, hergestellt aus thermisch behandeltem Kiefernholz sowie schwarzem Betonplex. Sehr schick.

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